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IG Bellerue erfolgreich gestartet

Autorenbild: Pia Guggenbühl
Pia Guggenbühl
28. März 2018
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Apr. 2018

Die Interessengemeinschaft Bellerue ist heute gegründet worden. Über die Website www.bellerue.ch kann man ab sofort Mitglied werden.


Die Sanierung der Bellerivestrasse während drei Jahren stellt eine grosse Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner vom Seefeld, dem Englischviertelquartier und vom ganzen Zollikerberg dar. Der Umfahrungsverkehr wird ihre Lebensqualität und die Attraktivität des lokalen Gewerbes beeinträchtigen. Gleichzeitig wird für die Bevölkerung des rechten Seeufers während dieser Zeit das Fortkommen mit Motorfahrzeug, Bus, E-Bike und Velo erschwert.


Die Interessengemeinschaft Bellerue ist eine Gruppierung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden, die sich für die Interessen aller Verkehrsteilnehmer, der Anwohnerschaft und des lokalen Gewerbes engagieren. Gemeinsam vertreten wir sinn- und massvolle Lösungen, welche die verschiedenen Anliegen berücksichtigen und helfen, die im Rahmen der Sanierungsarbeiten anfallenden Behinderungen so gering wie möglich zu halten. Im Vordergrund stehen der Erhalt der Lebensqualität, die Ertragskraft des Gewerbes und das Fortkommen für die Bewohnerschaft der Seegemeinden, sodass während der Sanierung das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben nicht einfach stehen bleibt.


Kein Spurabbau, Tempo 30 und "Suicide Lane"


Die IG Bellerue stellt sich dagegen, dass die verschiedenen Verkehrsträger gegeneinander ausgespielt werden. Dogmatismus schafft keine Lösungen, sondern nur mehr Stau und ein schlechtes Klima. Der motorisierte Privatverkehr, der ÖV, E-Bikes und Velos sollen auch künftig nebeneinander Platz finden und mit guten Anreizen der Verkehr flüssig gehalten werden. Im Hinblick auf die Zeit nach der Sanierung bekämpft die IG Bellerue deshalb realitätsfremde Ideen wie einen Spurabbau und die Einführung von Tempo 30 oder ein wechselseitiges Verkehrsregime ("Suicide Lane").

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Die Sanierung Bellerivestrasse macht die für das rechte Zürichseeufer bereits schwierige Verkehrssituation deutlich. Während der Verkehr am linken Seeufer durch eine Autobahn, die Seestrasse und zwei Bahnlinien geführt wird, spitzt sich die schwierige Verkehrssituation am rechten Seeufer laufend zu. Das zunehmende Bevölkerungswachstum mit entsprechenden Verkehrsspitzen infolge von Pendlerströmen, der Spurabbau am Bellevue sowie der nach wie vor unsichere Bau einer lang fälligen zweiten Schiene beim Stadelhofen-Tunnel tragen dazu bei.


Innovative Lösungen und Dialog sind gefragt!


Die Sanierung der Bellerivestrasse während drei Jahren macht diese Situation noch augenfälliger. Sie ist jedoch bei Weitem nicht nur ein Problem für die Bevölkerung des rechten Seeufers, sondern das verstärkte Verkehrsaufkommen - insbesondere im Rahmen der Sanierung Bellerivestrasse - in den Quartieren Seefeld, Englischviertel und Zollikerberg belasten ebenso die dortige Wohnbevölkerung und das Gewerbe. Deshalb sind innovative Lösungen gefragt wie beispielsweise eine Notbrücke oder ein Kapazitätsausbau der Autofähre und entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Die IG Bellerive will dazu einen Beitrag leisten und eine Dialogplattform für alle Gleichgesinnten darstellen.

 
 
 

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